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Terminvorschau: Trachtenkirchweih in Hirschfeld 03.10 - 09.10.18 .

Über Uns

Die Freiwillige Feuerwehr Hirschfeld wurde im Jahre 1877 gegründet und besteht mittlerweile über 125 Jahre.

Im Jahr 2012 gehören der Wehr ca.210 Kameraden und Kameradinnen an, davon ca.35 die ihren aktiven

Dienst verrichten. Hirschfeld selbst gehört zur Gemeinde Steinbach am Wald und befindet sich im Frankenwald

an der Grenze zu Thüringen.


 

Aus der Geschichte des Ortes Hirschfeld

 

Das Waldhufendorf Hirschfeld liegt im nördlichen Teil des Landkreises Kronach 
auf einem Höhenrücken des Frankenwaldes etwa 580 bis 630 Meter über dem 
Meeresspiegel. Den Ortsnamen betreffend muss davon ausgegangen werden,

dass der Ort Hirschfeld unter einem anderen Namen gegründet wurde.
Nach mündlichen Überlieferungen lag der Ort etwa 4 km vom heutigen Standort
entfernt im Tal zwischen Buchbach und Rothenkirchen und hieß angeblich

Eibenstock. Dieser Name kam von einer Eiche, die neben der Kirche
gestanden haben soll. Nachdem die Schweden das Dorf mehrmals überfallen 
und dem Erdboden gleich gemacht hatten, siedelten die wenigen Überlebenden
etwas ostwärts auf einem Berg an und gaben ihrer neuen Heimat einen neuen

Namen, der 1222 Hersfelden lautete. Der genaue Gründungszeitpunkt lässt sich
natürlich nicht mehr feststellen, es wird jedoch angenommen, dass die Gründung 
Hirschfelds etwa um das Jahr 1100 erfolgte. Die Geschichte des Ortes Hirschfeld
ist eng mit dem Aufstieg und Niedergang des „Eygens Tuchnice“, des Klosters

Langheim verbunden. Die Dörfer des nördlichen Frankenwaldes haben zu der
Zeit um das Jahr 1180 schon bestanden, wie aus einer Bestätigung hervorgeht.
Im Jahre 1187 schenkte Bischof Otto dem Kloster Langheim u. a. auch den 

Wald um Windhagin (Windheim), wozu auch Hirschfeld gehörte.

Im Jahre 1222 wird Heinrich von Lewinstein veranlasst, auf alle Rechte in den

Klostergütern Windhagin, Steinbach, Keltebouch, Bouchbach, Hersfelden zu

verzichten. Das Kloster Langheim kam in finanzielle Schwierigkeiten und musste

auch das Eygen Tuchnice (Teuschnitz) an das Bamberger Hochstift verkaufen.
In der Verkaufsurkunde vom 13. September 1388 ist auch Hirschfeld genannt. Von
diesem Zeitpunkt an gehört Hirschfeld, neben anderen Orten zum Bamberger Besitz
unter der Regierung der Fürstbischöfe. Am 3 April 1478 wurde die Pfarrei Windheim 
gegründet, zu deren Einzugsbereich auch Hirschfeld bis heute gehört. In der 

zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts waren auch die Stürme der Glaubensspaltung
in der Pfarrei fühlbar. Zeitweise war auch die Pfarrei Windheim dem neuen Glauben 
zugetan. Letztlich siegten die Bemühungen des Bischofs und aus einer Beschreibung 
des Amtes Teuschnitz vom 14. Februar 1692 geht hervor, dass die Gegenreformation 
in der Pfarrei Windheim erfolgreich abgeschlossen sei „und sind alle diese 

Kirchen samt völliger Mannschaft catholisch und niemand sei ein lutherisch“.
Zur Zeit der Glaubensspaltung besaß Hirschfeld nach Überlieferungen eine Kirche, 
die jedoch wohl nur die Ausmaß einer größeren Kapelle besaß. Im Jahre 1652 dürfte
eine Wehrkirche entstanden sein, die rundum von einem Kirchweiher umgeben war; 

nur ein einziger Zugang führte zum Seiteneingang der Südseite. 1887
wurde das ganze Schiff der Kirche abgebrochen und neu an den 1767 erbauten 

Turm angefügt.

Der Ort entwickelte sich nach vorhandenen Steuerbeschreibungen entsprechend, 
so wurden im Jahre 1734 34 Häuser, 32 Städel sowie eine Mahlmühle und im Jahre
1837 37 Wohnhäuser und 2 Einzeln Aumühle und Berghof) genannt. Im Orte ist 
auch die Kirche, ein Schulhaus und ein Communbrauhaus sowie 3 Gemeindeteiche, 
welche als Feuerweiher bestimmt sind. Eine eigene Ruralgemeinde scheint 
Hirschfeld  von je gebildet zu haben und gehörte früher zum Fürstentum Bamberg 

und zum Amte Rothenkirchen.

Später kam es unter das königliche Bayer. Landgericht Teuschnitz,
dann an das königliche Bayer. Landgericht Nordhalben und wieder später an das 
königliche Bayer. Landgericht Ludwigsstadt und im Jahre 1862 zum königlich Bayer. 
Bezirksgericht Teuschnitz und zum königlichen Landgericht Ludwigsstadt.
Am 29. April 1869 wurde, die Gemeindeordnung betreffend, ein Gesetz erlassen, 
nachdem mit dem 31. Dezember d. J. die Verwaltung unter der Leitung eines 
Gemeindevorstehers endete. An seiner Stelle trat ab 1. Januar 1870 ein gewählter 

Bürgermeister.




Am 01. Mai 1978 gab Hirschfeld seine Selbständigkeit auf und wurde in die

neue Großgemeinde Steinbach am Wald, bestehend aus Steinbach, Buchbach

Windheim, Kehlbach und Hirschfeld integriert. Erster Bürgermeister der neuen

Großgemeinde wurde Edwin Trebes aus Steinbach welcher sein Amt bis 1990

ausführte . Zu dessen Nachfolger wurde 1990 Gerhard Neubauer aus Windheim

gewählt. Aktuell wird die Großgemeinde durch Klaus Löffler geleitet, welcher

seit 2002 den Posten des 1.Bürgermeisters ausführt und hoffentlich auch noch

Lange dieses Amt begleitet,





 
Sonntag, 16. Dezember 2018

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