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Terminvorschau: Trachtenkirchweih in Hirschfeld 03.10 - 09.10.18 .

Jahreshauptversammlung 2013 PDF Drucken

25 Jahre um die Jugend gekümmert

 

Jugendwart Ottmar Martin wurde in der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hirschfeld verabschiedet. Mehr als zwei Jahrzehnte hatte er diesen Posten inne und die Nachwuchsarbeit der Wehr mit Feuereifer gelenkt.

 

 

Für Ottmar Martin war der Moment der Verabschiedung mit etwas Wehmut verbunden. Immerhin fungierte er knapp 25 Jahre als Jugendwart. Auf Grund seines Alters musste er dieses Amt bei der Hirschfelder Feuerwehr nun aufgeben.
Ein Strahlen huschte dem 63-Jährigen übers Gesicht, als er in die Runde junger Leute blickte. "Die habe ich alle ausgebildet", sagte er mit einem gewissen Stolz. Für ihn ist die Arbeit mit dem Nachwuchs spannend gewesen, ereignisreich und vor allem mit sehr viel Freude verbunden.


Zeltlager und Leistungsmärsche

Noch heute gerät Martin ins Schwärmen, wenn er von Zeltlagern, Lagerfeuern sowie von der Teilnahme an Leistungsmärschen und Jugendolympiaden spricht.Die Gründung der Damenfeuerwehr und die zahlreichen Übungen, bei denen er den Jugendlichen das Feuerwehrwesen nahe gebracht hat, möchte er dabei aber nicht übersehen. Ganz nachvollziehen kann er es nicht, dass er nun - obwohl er sich noch fit fühlt - das Zepter abgeben musste, "zumal man ja auch bis 67 Jahre arbeiten soll". Auch künftig will Ottmar Martin seinen Kameraden mit Rat und Tat zur Seite stehen und seinen Nachfolger Christian Herrmann unterstützen.

In Sanierung investiert

Dass der Jugendwart bei einer Feuerwehr der "Schlüssel zum Erfolg" ist, steht für Zweiten Bürgermeister Christian Schulz (CSU) fest. In seiner Rede bei der Jahresversammlung der Wehr ging er aber auch auf das neu sanierte Feuerwehrhaus ein, das zum Vatertag eingeweiht werden soll. Es sei zwar nicht alles optimal gelaufen, aber jetzt sei es fertig, erklärte Schulz. Die Gemeinde habe gerne die finanziellen Mittel für die Sanierung zur Verfügung gestellt, um für die Wehr optimale Rahmenbedingungen zu schaffen.
Der Zweite Bürgermeister ging auch auf einen Vorwurf des Kommandanten Thomas Wachter ein. Dieser hatte beklagt, dass die kleineren Ortsfeuerwehren auf Grund von Fehlalarmierungen bei Einsätzen teilweise nicht zum Zuge kämen.

Noch Sand im Getriebe

Er würde sich wünschen, dass bei eingehenden Meldungen genauere Daten bei der Leitstelle eingegeben würden beziehungsweise dass diese und die Polizeidienststellen dementsprechend nachfragen würden. "Es genügt nicht, nur die KC-Nummer zu nennen!", betonte Wachter. Diesbezüglich räumte Schulz ein, dass "nicht alles rund läuft mit der Leitstelle". Es seien aber alle Beteiligten daran interessiert, Verbesserungen zu schaffen.

 

Veronika Schadeck Fränkischer Tag

 
Dienstag, 18. September 2018

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